Änderung der Landesverordnung

Änderung der Landesverordnung

Liebe Sportfreunde*innen,

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am 01.09.2020 eine Anpassung der Corona-Verodnung vorgenommen, die vorerst ab Mittwoch, den 02.09.2020 bis zum 04.09.2020 gilt.

Konkret bedeutet dies für den Sport, dass es nun die Möglichkeit des Zuschauens für je eine Aufsichtsperson von Minderjährigen gibt.

Die komplette Änderung der Landesregierung ist hier einsehbar.

Weitere Lockerungen für den Sport angekündigt

Weitere Lockerungen für den Sport angekündigt

Im Rahmen eines Spitzentreffens im Innenministerium am vergangenen Mittwoch, den 12. August 2020, haben hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Landespolitik und Sport umfassende Lockerungen für den Sport diskutiert. In einer anschließenden Pressekonferenz präsentierten Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg, der Vizepräsident des Landessportverbandes, Bernd Küpperbusch, sowie Vertreter einiger Landesfachverbände (Fußball, Handball, Basketball und Volleyball) ein entsprechend positives Ergebnis.

Innenministerin Sütterlin-Waack zeigte viel Verständnis für die in den vergangenen Tagen geäußerten Sorgen der Sportvereine und -verbände: “Unsere Sportvereine haben in dieser Corona-Krise nie einen Zweifel daran gelassen, dass auch für sie die Bekämpfung der Pandemie an allererster Stelle steht”, betonte Sütterlin-Waack. „Sie haben gute Arbeit geleistet, gute Hygienekonzepte vorgelegt und nun etwas mit den Hufen gescharrt.“, so die Ministerin weiter. Daher habe die Landesregierung jetzt reagiert. Ab dem 19. August 2020 darf aller Voraussicht nach wieder ohne Beschränkungen bei der Gruppengröße trainiert und Sport ausgeübt werden. Diese Regelung betrifft sowohl den Breiten- und Freizeitsport als auch den Leistungssport. Gesundheitsminister Garg sagte ergänzend dazu: „Die Zehner-Regelung war wirklich nicht besonders realitätsnah.“

Das neue Eckpunktepapier ermöglicht zudem eine Durchführung von Testspielen und eine Wiederaufnahme des Ligabetriebs. Die bekanntgegebenen Lockerungen treten ab dem 19. August 2020 – vorbehaltlich der noch notwendigen Beschlussfassung durch das Landeskabinett – in Kraft. Die bisherigen Hygienekonzepte und deren Regelungen sowie die lückenlose Nachverfolgung von Kontakten behalten darüber hinaus weiter ihre Gültigkeit. Sollten die Infektionszahlen wieder dynamisch ansteigen, haben sich die Beteiligten ebenfalls darauf geeinigt, die besprochenen Maßnahmen bei Bedarf unter Beteiligung der Sportverbände anzupassen.

LSV-Vizepräsident Bernd Küpperbusch zeigte sich zufrieden: „Das Ergebnis ist ein gewaltiger Schritt für unsere Sportvereine und -verbände im Land. Wir haben gemeinsam eine Lösung entwickelt, die für den gesamten Sport in Schleswig-Holstein Gültigkeit hat.“ Küpperbusch wies noch einmal darauf hin, dass die angestrebten Lockerungen für jegliche Formen des vereinsgebundenen Sporttreibens gelten und nicht allein auf den Mannschaftssport begrenzt sind. Zudem appellierte er an die Sportvereine, -verbände und die Spottreibenden im Land: „Dieses Ergebnis ist eine große Chance. Wir sollten Sie nicht verspielen. Bitte seien Sie sich daher auch Ihrer Verantwortung bewusst und helfen Sie mit, die Maßnahmen der Hygienekonzepte weiterhin gut einzuhalten.“

Quelle: Landessportverband Schleswig-Holstein

Weitere Anpassungen der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus ab 20. Juli in Kraft

Weitere Anpassungen der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus ab 20. Juli in Kraft

Angesichts der weiterhin niedrigen Infektionszahlen hat das Kabinett der schleswig-holsteinischen Landesregierung  am 15. Juli die Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus mir Wirkung ab dem 20. Juli 2020 geändert und weitere Anpassungen im Bereich der Veranstaltungen umgesetzt („gelbe Stufe“ des Veranstaltungskonzepts).

Bei der Zulassung von Veranstaltungen mit Sitzungscharakter gilt nunmehr u.a. folgende Regelung:

Veranstaltungen mit Sitzungscharakter sind mit bis zu 500 Personen außerhalb geschlossener Räume und mit bis zu 250 Personen innerhalb geschlossener Räume zulässig.

Das Veranstaltungsstufenkonzept finden Sie als tabellarische Übersicht hier: https://schleswig-holstein.de/coronavirus-veranstaltungen.

Darüber hinaus werden Anpassungen bei den Regeln für Schwimmbäder vorgenommen, welche insbesondere für sog. Spaßbäder von Bedeutung sind. So wird ein Betrieb nun aller Bereiche/Becken unter der Voraussetzung des Vorhaltens eines Hygienekonzepts ermöglicht. Hier gelten die besonderen Anforderungen an die Hygiene nach § 4 der Landesverordnung. Sofern es das Hygienekonzept ermöglicht, dass mehr als 250 Gäste gleichzeitig im Bad anwesend sein können, hat der Betreiber das Hygienekonzept vor Betriebsaufnahme der zuständigen Behörde, d.h. dem örtlichen Gesundheitsamt, anzuzeigen.

Die Lesefassung der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (in der ab 20. Juli 2020 geltenden Fassung) finden Sie hier.

Quelle: Landessportverband Schleswig-Holstein

Europäischer Tag des Fahrrads

Europäischer Tag des Fahrrads

Liebe Sportfreund*innen, liebe Sportfreunde,

Heute ist der europäische Tag des Fahrrads und wir laden alle Sportler*innen ein, diesen sportlich zu nutzen! Wählen Sie heute bewusst das Fahrrad anstatt das Auto oder radeln Sie ihre Lieblingsstrecke. Gerade in Zeiten von der Corona- Krise kann so ein weiteres Zeichen gesetzt werden, dass der Sport zwar eingeschränkt, aber dennoch ausgeübt werden kann.

Bleiben Sie aktiv!

Regeln und Hilfe des DOSB für Vereine in der Corona-Krise

Regeln und Hilfe des DOSB für Vereine in der Corona-Krise

Liebe Sportfreunde,

im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über Leitlinien und Hilfen, die der DOSB für Vereine und deren Ausübung von Sportarten während der Corona-Krise erlässt.

  • Die 10 Leitplanken des DOSB:

  • Übergangsregeln für Vereinsangebote im Fitness-und Gesundheitssport:

  • Organisationshilfe des DOSB:

  • Übergangsregeln für Vereinsangebote der DOSB-Sportarten:

  • Übergangsregeln für Vereinsangebote im Kinderturnen:

  • Rechtstelegramm für die Vereins- und Verbandsarbeit:

Hoffnung auf Rückkehr zum Sport – Gemeinsame Pressemitteilung des DOSB und der Landessportbünde

Hoffnung auf Rückkehr zum Sport – Gemeinsame Pressemitteilung des DOSB und der Landessportbünde

Die Zwischenbilanz gibt Anlass zur Hoffnung: Nach vollständiger Einstellung des Sportbetriebs und Schließung aller Sportstätten in SPORTDEUTSCHLAND aufgrund der Corona-Pandemie sehen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Landessportbünde (LSB) Signale, die eine Wiederaufnahme des Sporttreibens in den einzelnen Bundesländern ermöglichen. Dazu gab es am Samstag (25.04.2020) bei einer Videokonferenz der 16 Landessportbünde (LSB-Konferenz) gemeinsam mit dem DOSB ein einstimmiges Votum.

„Der eingeschlagene Weg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist erfolgreich und sollte daher fortgesetzt und mit Umsicht an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung muss unverändert Priorität haben.“ So Jörg Ammon, der Stellvertretende Sprecher der LSB und Präsident das Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV). „Zur Gesundheitsvorsorge dient insbesondere das Sporttreiben. Dies haben wir in der Konferenz erörtert und waren uns alle zusammen mit dem DOSB einig, dass unter bestimmten Vorkehrungen der Startschuss zur Rückkehr in den Vereinssport gegeben werden kann.“

Freizeit- und Breitensport ermöglichen
Der organisierte Sport in Deutschland ist bereit. Im Schulterschluss zwischen dem DOSB und den 16 Landessportbünden wird nun das Angebot an die politischen Verantwortungsträger in Bund und Ländern konkretisiert. Dieses soll bereits am kommenden Montag (27.04.2020) in die Sportministerkonferenz sowie die weiteren Abstimmungen auf Bundesebene einfließen. „Nach den positiven Rückmeldungen der Sportminister*innen der Länder haben wir unser Angebot an die Politik für eine Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens weiterentwickelt. Neben 10 DOSB-Leitplanken liegen nun auch angepasste sportartspezifische Übergangs-Regeln der Fachverbände für einen ersten vorsichtigen Schritt ins vereinsbasierte Sporttreiben vor. Wir sind somit auf einen verantwortungsvollen Wiedereinstieg vorbereitet und hoffen nun zeitnah auf ein bundeseinheitliches Signal der Öffnung durch die Politik“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

„Die unzähligen positiven Effekte des Sports auf die Mitglieder in den rund 90.000 Sportvereinen in Deutschland fehlen der gesamten Gesellschaft von Tag zu Tag mehr. Mit dem nun vorliegenden Paket aus Leitplanken und spezifischen Regeln für die einzelnen Sportarten ist eine gute Handlungsgrundlage für die Umsetzung in den Vereinen geschaffen,“ so BLSV-Präsident Ammon weiter. Nach den gemeinsamen Vorstellungen von organisiertem Sport und der Sportministerkonferenz der Länder wird ein erster Schritt der Lockerung ausschließlich für Bewegungsangebote im Freiluftbereich gelten, zudem sind umfassende weitere Regelungen, wie Mindestabstand und Hygienevorgaben zu beachten. Dabei bleiben die Sportheime, deren Umkleiden und Gastronomiebereiche und Hallen geschlossen. Bei positivem Verlauf können später die nächsten Schritte zur weiteren Öffnung erfolgen.

Der organisierte Sport verzichtet ganz bewusst auf eine Positivliste von Sportarten, denn es geht um angepasste Bewegungsangebote für alle Mitglieder in den Vereinen. „Seitens des Sports können wir mit bewährten Strukturen und den unzähligen erfahrenen Verantwortungsträger*innen einen wertvollen Teil dazu beitragen, dass Deutschland wieder in Bewegung kommt. Dabei sind wir uns der besonderen Chancen und Risiken bewusst und werden deshalb stets nach der Maxime handeln, dass Infektionsrisiken so weit wie irgend möglich minimiert werden müssen“, sagte DOSB-Präsident Hörmann. In den nächsten Schritten soll über die Nutzung von Hallen, die Rückkehr zum Wettkampfbetrieb sowie über Kontakt- und Zweikampfsportarten diskutiert werden.

Leistungssport nach bundeseinheitlichen Regeln
Die LSB-Konferenz hat sich darauf verständigt, dass für Bundeskader-Athlet*innen das Training sowohl im Indoor- wie im Outdoor-Bereich wieder geöffnet werden sollte. Für Landeskader-Athlet*innen dagegen sollte das Training zunächst im Outdoorbereich beginnen. Um Ungleichbehandlung zu verhindern, sollten die Regeln in allen Bundesländern einheitlich gelten.

Quelle: DOSB