„Fit und Fun Aktivwoche Kinder in Bewegung“ der Sportjugend Schleswig-Holstein vom 13. bis 17. Juni

„Fit und Fun Aktivwoche Kinder in Bewegung“ der Sportjugend Schleswig-Holstein vom 13. bis 17. Juni

Liebe Sportfreunde,

die Sportjugend Schleswig-Holstein veranstaltet vom 13.06-17.06 die “Fit und Fun Aktivwoche Kinder in Bewegung”.

Die sjsh ruft ihre Mitgliedsvereine und die Kindertagesstätten in Schleswig-Holstein dazu auf, mit Ihrer Aktion die Aktivwoche 2022 zu stärken. Nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ möchte die Sportjugend Eure Aktion und die Qualität im Sport sichtbar machen. Lasst uns gemeinsam unter dem Motto „Kinder in Bewegung“ auf die Wichtigkeit von Bewegung im Kindergartenalter aufmerksam machen! Ihr plant ein Sommerfest rund um das Thema Bewegung oder ein Projekt im Rahmen der Kooperation zwischen Kita und Verein? Lasst es die Sportjugend wissen!

Euch fehlt noch eine Idee, wie Ihr euch einbringen könnt? Unten auf dieser Seite findet Ihr eine tagesaktuelle Übersicht aller Aktionen im Rahmen der Aktivwoche 2022. Schaut gerne vorbei und lasst Euch inspirieren. Ihr möchtet mit Eurer Aktion sichtbar werden, dann meldet Euch direkt hier an.

Unter dem Motto „Autofrei? Wir sind dabei!“ veranstaltet die Sportjugend außerdem eine Kita-Challenge. Gemeinsam mit den Kindern, ihren Eltern, Großeltern und Geschwisterkindern soll mit der Challenge dazu angeregt werden, das Auto im Rahmen der Aktivwoche “Kinder in Bewegung”, da wo es umsetzbar ist (z.B. auf dem Weg zur Kita, zum Einkauf oder in den Sportverein), stehen zu lassen und sich stattdessen auf dem Fahrrad oder zu Fuß fortzubewegen. Unter allen teilnehmenden Kitas, die sich hier anmelden können, werden drei Aktionsboxen mit tollen Bewegungsmaterialien verlost. 

Anmeldung Aktivwoche sowie Kita-Challenge

Familiensportfest für ALLE

Familiensportfest für ALLE

Am 21. Mai.2022 fand von 11:00 – 1600 Uhr in der Sporthalle der Immanuel-Kant-Schule in Neumünster das Familiensportfest für ALLE statt. Hier konnten sich Jung und Alt, Groß und Klein, Menschen mit und ohne Behinderung an verschiedenen sportlichen Aktivitäten und Mitmachaktionen versuchen.
Das Angebot reichte von Wheelsoccer, Rollstuhlbasketball, Ballonbadminton, Tischtennis, Frisbee-Golf, Dart bis zum Kinderturnabzeichen für alle. Für die Kleinen gab es noch eine Bobbycarrutsche und Kinderschminken.
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Es gab Muffins, Waffeln, Würstchen, Äpfel und Getränke. Trotz des durchwachsenen Wetters war die Veranstaltung gut besucht und wurde sehr positiv von den Besuchern angenommen.
Bei der Vorbereitung und Durchführung erhielten der RBSV S-H und die RBSJ S-H tatkräftige Unterstützung von der BSG Neumünster, dem SGR Schleswig, der RBSG Lübeck, dem BSC Westküste sowie von den Landesleistungszentren (LLZ) Tischtennis und Rollstuhlbasketball. Weiterhin haben die ortsansässigen Vereine TSV 05 und SV Tungendorf sowie der Dachverband Kreissportverband Neumünster geholfen.
Wir hatten viel Spaß mit Euch und freuen uns auf das nächste Jahr, in dem auch das Familiensportfest für ALLE wieder stattfinden soll.
Der Veranstaltungsort sowie der Zeitpunkt stehen allerdings noch nicht fest.

5. Schleswig-Holsteinischer SportDIALOG am 3./4. Juni in Kiel – Online-Anmeldung ab sofort möglich

5. Schleswig-Holsteinischer SportDIALOG am 3./4. Juni in Kiel – Online-Anmeldung ab sofort möglich

Der diesjährige SportDIALOG des Landessportverbandes Schleswig-Holstein findet am 3. und 4. Juni 2022 im VeranstaltungsZentrum Kiel (Faluner Weg 2) statt und steht unter dem Motto „Sport und Zukunft“.

Eingeladen sind alle Interessierte, die im Sport in Schleswig-Holstein Verantwortung tragen und die künftige Entwicklung in ihren Vereinen und Verbänden mitgestalten wollen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der konstruktive Austausch über Lösungswege zur Bewältigung der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im organisierten Sport.

In Vorträgen, Dialogen und verschiedenen Foren werden unterschiedliche Aspekte dieses Themas beleuchtet.

Das Programm zum SportDIALOG finden Sie hier.

Die Anmeldung zum SportDIALOG ist hier möglich.

LSV-Präsident Tiessen: Trendumkehr bei den Mitgliederzahlen auf Landesebene

LSV-Präsident Tiessen: Trendumkehr bei den Mitgliederzahlen auf Landesebene

Liebe Sportfreunde,

nachfolgend ein Artikel des Landessportverband Schleswig-Holstein über die Mitgliederstatistik im Land Schleswig-Holstein.

Gesamtmitgliederzahl um 1,22 Prozent gestiegen / Fast 11 Prozent Zuwachs bei den unter Sechsjährigen / Trotz Corona: Weiterhin hohe Bindungskraft der Sportvereine

„Der Sport im Verein ist nach wie vor hoch attraktiv. Die Online-Bestandserhebung des Landessportverbandes Schleswig-Holstein (LSV) zeigt, dass wir im organisierten Sport eine Trendumkehr verzeichnen können. Der Abwärtstrend aus den Vorjahren mit abnehmenden Mitgliederzahlen konnte trotz der großen pandemiebedingten Herausforderungen für die Sportvereine im Land erfolgreich gestoppt werden. Die Gesamtmitgliederzahl ist wieder leicht um 1,22 Prozent gestiegen. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Kinder in die Sportvereine zurückgekehrt sind. Bei den unter Sechsjährigen gibt es einen Mitgliederzuwachs von fast elf Prozent. Gerade für die positive Entwicklung der Jüngsten in unserer Gesellschaft, die während der Pandemie besonders unter Bewegungsmangel gelitten haben, sind ausreichende Bewegung und Sport elementar“, beschreibt LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen das Ergebnis der Mitgliederbestandserhebung.

Die im LSV organisierten Vereine verzeichnen landesweit 747.991 reguläre Mitgliedschaften. Dies bedeutet gegenüber 2021 (738.987) einen Zuwachs um 1,22 Prozent bei der Zahl der regulären Mitgliedschaften.

Der Mitgliederanstieg in der Altersklasse von 0 bis 18 Jahre liegt dabei insgesamt bei rund 3,7 Prozent und in der Altersklasse von 19 bis 26 Jahre bei 1,7 Prozent. Bei den Erwachsenen insgesamt ist die Mitgliederzahl im Vergleich zum Vorjahr fast gleich geblieben (+0,07 Prozent). Dabei gibt es in der Altersklasse von 27 bis 40 Jahre (+1,8 Prozent) und bei den über 60-Jährigen (+0,4 Prozent) Mitgliederzuwächse, lediglich bei den 41- bis 60-Jährigen ist ein leichter Mitgliederrückgang von ca. 1,8 Prozent zu verzeichnen.

Die aktuellen Zahlen zeigen nach Auffassung des LSV, dass die Sportvereine im ganzen Land weiterhin eine hohe und langfristig wirkende Bindungskraft hätten. Die sportbegeisterten Menschen in Schleswig-Holstein hätten den vereinsgebunden Sport während der Pandemie schmerzlich vermisst und seien trotz weitreichender Einschränkungen des regulären Sportbetriebes aufgrund mehrerer Landesverordnungen ihren Vereinen treu geblieben. Sie verdeutlichten damit auch ihre Wertschätzung für die großartige Arbeit, die in den Vereinen unter schwierigen Bedingungen geleistet wurde. Von der Verlagerung von Indoor-Angeboten in den Außenbereich über die Konzeption und Durchführung von neuen Online-Angeboten bis hin zu Hilfsangeboten, die weit über den reinen Sportbetrieb hinausgehen, seien die Vereine sehr kreativ und erfinderisch gewesen, um ihre Mitglieder zu halten. „Dafür möchte ich allen Beteiligten danken, die durch ihr großes Engagement dazu beigetragen haben, dass unsere Mitgliederzahlen sich wieder in die richtige Richtung entwickelt haben“, so der LSV-Präsident.

In den Vorjahren seien zu den regulären Mitgliedschaften jährlich rund 250.000 Aktive hinzugekommen, die über alternative Teilnahmeformen im Verein Sport getrieben hätten. Flexiblere Mitgliedsformen in den Vereinen hätten zugenommen. Der LSV habe es gerade bei den größeren Sportvereinen häufig mit Kursangeboten oder Kurzzeitmitgliedschaften zu tun. Darüber hinaus gebe es vielfältige Kooperationsformen der Vereine mit verschiedenen Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Senioreneinrichtungen oder Betrieben, die allesamt oftmals nicht am Jahresende in der Mitgliederstatistik der Vereine auftauchten. Es bestehe die berechtigte Hoffnung, dass auch diese Formen des Sporttreibens in den Vereinen sehr bald wieder in erheblichem Umfang möglich sein werden. Zielmarke müsse es sein, wieder die Zahl von einer Million bewegter Menschen über die im LSV organisierten Vereine zu erreichen.

Insgesamt sind zwischen Nord- und Ostsee 2.518 Sportvereine im Landessportverband organisiert (2021: 2.524). Dies bedeutet ein Minus von 0,24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der mitgliederstärkste Verein des Landes Schleswig-Holstein ist mit 6.398 Mitgliedern der Verein für Freizeit- und Gesundheitssport an der Uni Kiel, gefolgt vom Kieler MTV mit 5.446 Mitgliedern. Auf dem dritten Platz steht der Elmshorner MTV (4.612 Mitglieder). Mit 4.577 Mitgliedern folgt der VfL Pinneberg vor dem TSB Flensburg (4.119).

Unter den „Top Ten“ der insgesamt 54 Fachverbände innerhalb des LSV stellen die Turner mit 159.514 Mitgliedern unverändert den mitgliederstärksten Fachverband. Fußball liegt wie im Vorjahr auf Platz zwei (119.504), vor Tennis (45.963), Handball (36.621) und dem Pferdesport (35.003). Unter den 20 größten Fachverbänden des LSV konnten zum Stichtag der Bestandserhebung 14 Verbände ein Mitgliederplus verzeichnen. Die größten Zuwächse hatten dabei Volleyball (+11,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), Basketball (+9,97 Prozent) und Tennis (+5,02 Prozent) – und dies trotz der schwierigen Umstände während der Corona-Pandemie.

Die drei größten der 15 Kreissportverbände (KSV) des Landessportverbandes sind der KSV Rendsburg-Eckernförde (83.158 Mitglieder), der KSV Pinneberg (75.950) und der Sportverband Kiel (62.550).

„Die Ausbreitung des Coronavirus hat mehr als zwei Jahre lang erhebliche Auswirkungen auf den vereinsgebundenen Sport gehabt. Daher ist es wichtig, dass Sichtbarkeit und Rolle des Sports in der Gesellschaft nun wieder deutlich gelebt werden. Menschen wieder an Bewegung heranführen und ihnen ein Angebot zur physischen und psychischen Gesunderhaltung zu bieten, ist gerade jetzt elementar. Deshalb freue ich mich sehr, dass unsere über 2.500 Vereine ihre vielfältigen Angebote für die Kleinsten bis hin zu den Hochaltrigen nun wieder voll umfänglich präsentieren können“, so der LSV-Präsident abschließend.

 Ranglisten der Fachverbände und Kreissportverbände, eine Rangliste der 15 größten LSV-Mitgliedsvereine sowie Mitgliedschaften in den verschiedenen Jahrgangsgruppen finden Sie hier.

LSV legt Maßnahmenpaket zur Integration von ukrainischen Geflüchteten auf – Förderbedingungen und Antragsformular ab sofort online verfügbar

LSV legt Maßnahmenpaket zur Integration von ukrainischen Geflüchteten auf – Förderbedingungen und Antragsformular ab sofort online verfügbar

Soforthilfe für Vereine und Verbände sowie umfassende Einbindung vorhandener Programme und Projekte/Sporthallen nicht primär als Flüchtlingsunterkünfte ausweisen

Der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) legt ein Maßnahmenpaket für seine Sportvereine und -verbände auf, das aus einem ersten Sofort-Programm zur Integration von Ukraine-Geflüchteten in Höhe von 50.000 Euro sowie einer umfassenden Einbindung von Projekten und Programmen wie „Integration durch Sport“, „Sport für ALLE“, „KiTa/Schule+Verein“ sowie „Kein Kind ohne Sport!“ besteht.

Dabei greifen LSV und Sportjugend auf die umfangreichen Erfahrungen der Jahre 2015/2016 zurück, als 15.000 bis 20.000 Geflüchtete in den 2.600 Vereinen des Landes Schleswig-Holstein Aufnahme fanden und der Sport sich als der Integrationsmotor erwies.

„Mit diesem Maßnahmenpaket und der finanziellen Unterstützung für unsere Vereine und Verbände setzen wir einen maßgeblichen wichtigen Baustein unseres breiten gesellschaftspolitischen Engagements und dokumentieren zugleich unsere unbedingte Bereitschaft zur Übernahme sozialer Verantwortung“, so LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen, „wir verbinden damit die klare Botschaft, dass jegliche Form von Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Hass auf andere Menschen aufgrund ihrer Nationalität, Hautfarbe, Religionszugehörigkeit oder kulturellen Herkunft im Sport in Schleswig-Holstein keinen Platz hat. Das Motto „Sport für alle“ hatte selten so viel Bedeutung wie in diesen Tagen.“

Einen wichtigen Beitrag zur Integration der Kriegsflüchtlinge in die Gesellschaft werden auch die 48 Integrationslotsinnen und -lotsen im ganzen Land leisten, die über den Sport hilfreiche Programme und Aktionen für die Geflüchteten in Gang bringen werden.

Das LSV-Maßnahmenpaket umfasst unter anderem:

  • Übernahme des Versicherungsschutzes durch den Landessportverband für alle Kriegsflüchtlinge, die an Angeboten in den Vereinen und Verbänden des Landessportverbandes teilnehmen wollen. Dieser Schutz gilt sowohl für die Sportlerinnen und Sportler als auch für Begleitpersonen.
  • Sensibilisierung der Sportvereine und -verbände bezüglich des Themas Flüchtlinge durch Unterstützung der Netzwerkarbeit mit Organisationen vor Ort sowie Qualifizierung der Vereine und Verbände für dieses Thema.
  • Finanzielle Unterstützung von Einzelmaßnahmen sowie in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen.
  • Aufwandsentschädigungen für Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie ehrenamtlich Engagierte

„Sporthallen nicht primär als Flüchtlingsunterkünfte ausweisen.“

LSV-Präsident Tiessen appelliert zudem an die Kreise, Städte und Gemeinden, möglichst auf die Ausweisung von Sportstätten als Flüchtlingsunterkünfte zugunsten geeigneterer Einrichtungen zu verzichten. Sporthallen seien aus humanitären Gründen als mittel- oder langfristige Massenunterkünfte, wie die Erfahrungen aus der Flüchtlingsphase 2015/2016 gezeigt haben, weitgehend ungeeignet und sollten nur als letzte mögliche Unterkunftsoption für geflüchtete Menschen in Betracht gezogen werden.

Der LSV-Präsident bekräftigt, dass die Vereine und Verbände sich den humanitären Folgen des Krieges in der Ukraine aktuell bereits aktiv stellen, Zufluchtsuchende willkommen heißen und Hilfe und Unterstützung organisieren.

Ergänzend fügt Hans-Jakob Tiessen in diesem Zusammenhang hinzu:

„Die Vereine haben immer wieder ihre Bereitschaft zum Zusammenrücken gezeigt, wenn einzelne Sporthallen oder Sporträume aus unterschiedlichen Gründen geschlossen oder anderweitig belegt werden mussten – besonders im Rahmen der Flüchtlingswelle 2015/16, aber auch bei der Errichtung von Impfzentren.

Gleichzeitig ist es jedoch wichtig, dass die Vereine weiterhin ihre vielfältigen Sportangebote durchführen können. Vereine sind dafür auf zeitgemäße und funktionale Sporträume angewiesen, um Sport und Bewegung anbieten und ihre gesellschaftlichen Integrationsleistungen erbringen zu können. Sporträume sind wichtige und unverzichtbare Begegnungsstätten für die Bevölkerung und zugleich zentrale Integrationsfaktoren
− gerade auch bei neu aufzunehmenden Geflüchteten.

Nach über zwei Jahren der Pandemie ist es den Vereinen vor Ort ohne die vielen Sporträume kaum möglich, angemessene Betreuungs- und Integrationsangebote insbesondere auch für die hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen, anzubieten, die nun nach Deutschland kommen. Da gerade im Sport auch Fähigkeiten zur Überwindung psychosozial belastender Erfahrungen und Situationen vermittelt werden, würden Unterstützungsmöglichkeiten für die Zufluchtsuchenden beschränkt, wenn erneut Sporthallen flächendeckend als Flüchtlingsunterkünfte dienen müssen.“

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Förderbedingungen und das Dokument zur Antragstellung.

Interessierte Mitgliedsvereine und -verbände des Landessportverbandes wenden sich bitte per E-Mail an sportverbindet(at)lsv-sh.de.